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Uner­war­te­ter Fund in Bonn

Uner­war­te­ter Fund bei Bau­maß­nah­me Ber­ta-Lungs­stras-Stra­ße in Bonn sorgt für Aufmerksamkeit

Im Rah­men einer lau­fen­den Bau­maß­nah­me in Bonn kam es zu einer uner­war­te­ten Ent­de­ckung, die nicht nur die Bau­ar­bei­ten beein­fluss­te, son­dern auch auf gro­ßes öffent­li­ches und media­les Inter­es­se stieß.

Ein ursprüng­lich im Bau­feld iden­ti­fi­zier­tes und bereits zum Groß­teil zurück­ge­bau­tes Regen­rück­hal­te­be­cken stell­te sich im Ver­lauf der Arbei­ten über­ra­schend als Bun­ker aus dem Zwei­ten Welt­krieg her­aus. Die­ser Fund zog schnell die Auf­merk­sam­keit ver­schie­de­ner Medi­en auf sich – unter ande­rem berich­te­ten Pres­se und WDR-Fern­se­hen, auch in sozia­len Netz­wer­ken wur­de das The­ma aufgegriffen.

Auf­grund der his­to­ri­schen Rele­vanz des Bau­werks wur­de durch den LVR sowie die Unte­re Denk­mal­be­hör­de ein sofor­ti­ger Bau­stopp für den betrof­fe­nen Bereich ange­ord­net. Ziel der Maß­nah­me war es, den Bun­ker fach­ge­recht zu begut­ach­ten, zu doku­men­tie­ren und auf die­ser Grund­la­ge eine Ent­schei­dung über den wei­te­ren Umgang – Erhalt oder Fort­füh­rung des Rück­baus – zu treffen.

Unmit­tel­bar angren­zend zu dem Schutz­raum wur­de nun das tat­säch­li­che Lösch­was­ser­be­cken fest­ge­stellt. Wie hier­mit umge­gan­gen wer­den kann, muss eben­falls noch geklärt wer­den. Die Unte­re Denk­mal­be­hör­de hat signa­li­siert, dass sie so viel wie mög­lich von dem Bun­ker erhal­ten möch­ten. Zusätz­lich wur­de bei den ers­ten Doku­men­ta­tio­nen ein Heiz­ofen­fil­ter mit Asbest­be­las­tung fest­ge­stellt. Die­ser Fil­ter wird nun zunächst ana­ly­siert, bevor die wei­te­ren Doku­men­ta­ti­ons­ar­bei­ten fort­ge­führt wer­den können.

Um den Gesamt­zeit­plan der Maß­nah­me den­noch mög­lichst wenig zu beein­träch­ti­gen, wur­den die Arbei­ten an der rund 450 Meter lan­gen Stra­ße an ande­rer Stel­le fort­ge­setzt. Aller­dings tra­ten auch hier Her­aus­for­de­run­gen auf: Die ange­trof­fe­nen Boden­ver­hält­nis­se erwie­sen sich als pro­ble­ma­tisch und füh­ren zu zusätz­li­chen Schwie­rig­kei­ten im Bauablauf.

Die Bau­maß­nah­me ver­deut­licht, wie unvor­her­seh­ba­re Ereig­nis­se – ins­be­son­de­re bei Ein­grif­fen in Bestands­flä­chen mit his­to­ri­scher Nut­zung – den Pro­jekt­ver­lauf beein­flus­sen kön­nen und ein hohes Maß an Fle­xi­bi­li­tät sowie Abstim­mung aller Betei­lig­ten erfordern.

Anlage zum Brechen, Mahlen und Klassieren von natürlichem Gestein und zur Behandlung und Lagerung (RCL-Anlage) Freiesleben-Schacht

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Das Formblatt ist vom Abfallerzeuger oder einem verantwortlichen Beauftragten vollständig auszufüllen und zu unterschreiben. Eine Entsorgung ohne diese Angaben ist nicht möglich.

Deponie DK0 Freiesleben-Schacht

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Geändert: 21.11.2025